Meister
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"Meistertitel ist ein Versprechen"

Handwerk und Fußball-WM

Ganz Deutschland drückt der Deutschen Nationalelf für morgen die Daumen. Darunter auch die über 20.000 jungen Meister, die jährlich deutschlandweit ihre Meisterprüfung bestehen.

Die allerdings haben es vergleichsweise gut: Während die Nationalelf unter dem Druck steht, den Titel verteidigen zu müssen, ist der Meisterbrief im Handwerk, einmal erworben, ein bleibendes Aushängeschild.

Auch Handwerksmeister absolvieren allerdings ein mehrmonatiges Trainingslager: den Meistervorbereitungskurs, den die Handwerkskammer Konstanz beispielsweise in ihren drei Bildungsakademien in Rottweil, Singen und Waldshut sowie in der Beruflichen Bildungsstätte Tuttlingen anbietet.

Die Meistervorbereitungskurse gliedern sich in zwei größere Einheiten: in die Teile I und II, in denen die Fachpraxis und -theorie des jeweiligen Berufs vermittelt wird, sowie die für alle Gewerke identischen Teile III und IV. Hier werden die wesentlichen wirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen der Unternehmensführung sowie Berufs- und Arbeitspädagogik unterrichtet.

„Für alle, die im Handwerk Führungsaufgaben übernehmen oder einen Betrieb gründen wollen, ist der Meister alternativlos,“ sagt Gotthard Reiner, Präsident der Handwerkskammer Konstanz und selbst Elektromeister mit Unternehmen in Deilingen. „Und der Meistertitel made in Germany hat Gewicht, auch im Ausland. Das sieht man an den vielen Erfolgsgeschichten unserer Meister, die in anderen Ländern tätig waren oder noch sind.“

Zum WM-Verlauf meint Reiner: „Ich hoffe, dass unsere deutsche Mannschaft morgen in Russland zeigt, dass ein Meistertitel auch im Fußball ein Versprechen und Qualitätsgarant ist. Ich wünsche Ihnen jedenfalls alles Gute für das Spiel gegen Schweden.“

Infos zum Thema Meister und Meisterkurse unter www.bildungsakademie.de und www.hwk-konstanz.de .