Handwerkskammer Konstanz

Handwerk ist klasse

Berufsorientierung in der Praxis

Vom Augenoptiker bis zum Zweiradmechaniker eröffnen mehr als 100 Ausbildungsberufe im Handwerk mindestens ebenso viele Perspektiven wie Industrie und Hochschulen. Neben den traditionellen Handwerksberufen haben sich neue Berufsbilder mit spannenden Aufgabenstellungen und neue Qualifizierungswege mit hervorragenden Zukunftsaussichten entwickelt.

Diese Vielfalt will die Handwerkskammer Konstanz erlebbar machen und unterstützt Sie gerne mit Informationen und zahlreichen Aktivitäten für die Berufsorientierung. Sprechen Sie mit unseren Ausbildungsberatern.

Berufsorientierung: Das Handwerk im Klassenzimmer

Die zukünftigen Fachkräfte des Handwerks lernen derzeit noch in der Schule und sie werden dringend gebraucht. Wir unterstützen Sie gerne beim Thema Berufsorientierung, denn oft liegen im Handwerk Karrierechancen, die vielen schlichtweg nicht bekannt sind. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Schulen und Handwerksbetrieben, von denen alle profitieren können.

Weitere Informationen finden Sie auch unter handwerk.de und handwerks-power.de

Ihre zukünftigen Fachkräfte holen Sie heute am besten in der Schule ab. Bei Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Handwerksbetrieben geht es direkt von der Schulbank an die Werkbank.

Ziel ist es, berufliche Praktika, Orientierungstage oder Betriebsbesuche für alle Schüler verlässlich und langfristig anzubieten, die ökonomische und naturwissenschaftlich-technische Bildung der Schüler zu verbessern sowie den Übergang in den Beruf zu vereinfachen. Die Schüler sollen besser auf das Berufsleben vorbereitet sein.

Eine Bildungspartnerschaft wird mit einem Vertrag schriftlich definiert. Protokolle, Jahresplanung und Gespräche halten den Erfolg fest, koordiniert von Verantwortlichen in Schule und Betrieb. Die Projekte beziehen den Bildungsplan mit ein und orientieren sich auch im Hinblick auf die inhaltliche Gestaltung daran.

Die Handwerkskammer Konstanz unterstützt den Ausbau von Bildungspartnerschaften. Wir helfen bei Vermittlung, Begleitung und Ausgestaltung von Kooperationen. Wenn Sie Interesse an einer Bildungspartnerschaft haben, hilft Marina Bergmann weiter.

Oft wissen Jugendliche nicht was in einem Handwerksberuf täglich gearbeitet wird. Viele können sich erst gar nicht vorstellen, was ein Anlagenmechaniker für Sanitär, Klima und Heizung, ein Orthopädiemechaniker oder ein Hörgeräteakustiker überhaupt machen. Vielleicht ist es allerdings auch umgekehrt und Ihre Schüler stellen sich Beruf XY anders vor, als er tatsächlich ist.

Ein Betriebspraktikum erweitert nicht nur den Horizont und bringt erste Erfahrungen in der Berufswelt, sondern kann auch neue Perspektiven aufzeigen, an die Ihre Schüler bisher vielleicht noch gar nicht gedacht haben.

In unserer Lehrstellen- und Praktikumsbörse finden Sie freie Praktikumsplätze und auf www.handwerks-power.de weitere Informationen.

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Weil die Vorstellungen von einem Handwerksberuf und der tatsächlichen Arbeit bei Schüler oft weit auseinandergehen, sind unsere Experten mit dem Handwerkmobil im Kammerbezirk unterwegs, um die 130 Handwerksberufe bekannter zu machen. An Bord sind jede Menge Informationen über Ausbildungsberufe und die hervorragenden Karrierechancen, die das Handwerk zu bieten hat. Vor allem sollen die Jugendlichen bei unseren Besuchen selbst aktiv werden und in der Unterrichtszeit möglichst viel für sich entdecken.

Termine für einen Besuch mit dem Handwerkmobil an Ihrer Schule können bei Nachwuchswerberin und Diplom-Pädagogin Maria Grundler vereinbart werden.

In der Lernsoftware MeisterPOWER schlüpfen Schülerinnen und Schüler in die Rolle eines selbstständigen Handwerkers und erfahren spielerisch Abläufe und Zusammenhänge in einem Unternehmen. Schülerinnen und Schüler erhalten einen realitätsnahen Einblick in die Anforderungen der Berufswelt.

MeisterPOWER ist ein kostenloses Unterrichtsangebot der baden-württembergischen Handwerkskammern für allgemein bildende Schulen. Es setzt sich aus einer Lernsoftware sowie passgenauen Begleitmaterialien zusammen. Ziel von MeisterPOWER ist es, Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I auf spielerische Weise ökonomische Kompetenzen zu vermitteln und Abläufe in Betrieben erfahrbar zu machen. Darüber hinaus erhalten Schülerinnen und Schüler einen realitätsnahen Einblick in Tätigkeiten und Anforderungen von Handwerksberufen.

Im Unterrichtskonzept MeisterPOWER werden inhalts- und prozessbezogene Kompetenzen aus dem Bildungsplan des Faches Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung vermittelt.

Die Lernsoftware umfasst zehn unabhängig voneinander spielbare Szenarien (Spieldauer: 45 bis 90 Minuten) mit klar definierten Aufgaben, Hilfestellungen und Feedback. Für jedes Szenario kann eindeutig nachvollzogen werden, welche Kompetenzen des Bildungsplans für das Fach Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung vermittelt werden. Die Themenblöcke können mit didaktischen Begleitmaterialien vertieft und reflektiert werden.

Das Projekt wurde durch den Fachbereich „Serious Games – Kompetenzförderung durch adaptive Systeme“ (Jun.-Prof. Dr. Claudia Schrader) der Universität Ulm sowie durch den Fachbereich Wirtschaftsdidaktik (Prof. Dr. Claudia Wiepcke) der Pädagogischen Hochschule Weingarten wissenschaftlich begleitet.

MeisterPOWER ist eine Browser-basierte Lernsoftware. Es sind keine speziellen Computerkenntnisse oder vorherige Installation nötig. Gespielt wird über das Internet. Bei der regional zuständigen Handwerkskammer können kostenfreie Zugangsdaten sowie die Begleitmaterialien mit konkreten Vorschlägen zur Umsetzung im Unterricht angefordert werden.

Ergänzend können mit der regional zuständigen Handwerkskammer praktische Erkundungen der Berufs- und Arbeitsweltwelt realisiert werden.

Weiterführende Informationen erhalten Sie bei der Handwerkskammer in Ihrer Region sowie auf www.meister-power.de .

Material bestellen, Personal finden, die Marketingmaschine anwerfen? Beim Unterrichtskonzept "Chance CHEF - Handwerk erfolgreich führen" lernen Schüler genau das. Ökonomische Bildung soll dabei anschaulich vermittelt werden und die praktischen Erfahrungen, Handlungskompetenzen und grundlegendes wirtschaftliches Wissen helfen helfen später nicht nur im Arbeitskontext, sondern auch im privaten Alltag.

Das Projekt beinhaltet Unterrichtsmaterial und Lernsoftware, die Ihnen kostenlos zur Verfügung steht und aktiv im Unterricht eingesetzt werden kann. Im Mittelpunkt steht ein Planspiel, das darstellt, was es bedeutet "Chef" zu sein. Konzipiert ist das Projekt für alle Schularten und für drei Niveaustufen der Klassen acht bis 13. Gearbeitet wird in Teams, die im Online-Schülerwettbewerb "Chance Cup" dann die erarbeiteten Kompetenzen gleich unter Beweis stellen können.

Gefördert wird "Chance CHEF" Land Baden-Württemberg/ifex, organisiert vom Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT). Dank der Unterstützung der Volksbanken Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg fallen für die Nutzung keine Kosten an.

Sie haben Interesse mit Ihren Schülern bei "Chance CHEF" mitzumachen? Maria Grundler berät Sie ausführlicher und nimmt Ihre Anmeldung entgegen.

Weitere Informationen gibt es auch unter www.chance-chef.de.

Probieren geht über Studieren - das gilt auch für die Berufswahl. Deshalb dürfen Schüler in unseren Bildungsakademien Berufsorientierung praktisch ausprobieren, was ein Anlagenmechaniker, Feinwerker, Elektrotechniker oder KFZ-Mechatroniker so arbeitet. Statt Schulbank heißt es zwei Wochen lang Werkbank, also eine Art Werkstattpraktikum. Unter Anleitung der erfahrenen Lehrmeister der Bildungsakademie durften die Schüler ihr Geschick ausprobieren. Unter anderem stehen auch Wissenswertes rund ums Thema Aus- und Weiterbildung und ein Blick auf die Besonderheiten und Anforderungsprofile der einzelnen Ausbildungsberufe auf dem Programm.



Ein Einblick ins Handwerk auch ohne Praktikum in einer Werkstatt? Ja, das geht – direkt im Klassenzimmer. Die Ausbildungsbotschafter des Handwerks stellen ihren Beruf direkt in der Schule vor, erzählen von ihrem Werdegang und ihrem beruflichen Alltag und plaudern aus dem Nähkästchen. Dabei gibt es zwei Varianten:

Die Junior-Ausbildungsbotschafter – immer mindestens zwei Auszubildende aus möglichst unterschiedlichen Berufen – stellen sich 90 Minuten lang den Fragen der Schüler.

Die Senior-Ausbildungsbotschafter – in der Regel Beschäftigte und Führungskräfte aus der Wirtschaft – richten sich an die Eltern, um über die Chancen einer beruflichen Ausbildung zu informieren.

Marina Bergmann

Bildung und Ausbildungsberatung
Nachwuchswerbung

Webersteig 3
78462 Konstanz
Tel. 07531 205-389
Fax 07531 205-6389
marina.bergmann.bua--at--hwk-konstanz.de

Maria Grundler

Bildung und Ausbildungsberatung
Beratung / Projekt MeisterPOWER

Webersteig 3
78462 Konstanz
Tel. 07531 205-252
Fax 07531 205-6252
maria.grundler--at--hwk-konstanz.de

Roman Murr

Bildung und Ausbildungsberatung
Regionaler Koordinator "Initiative Ausbildungsbotschafter", Nachwuchswerbung

Webersteig 3
78462 Konstanz
Tel. 07531 205-249
Fax 07531 16468
roman.murr--at--hwk-konstanz.de