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Wege ebnen

Karrierechancen im Handwerk

Nach der Ausbildung ist das Ende der Karriereleiter noch lange nicht erreicht. Mit einem Gesellenbrief im Handwerk hast Du viele Möglichkeiten dich beruflich weiterzuentwickeln. Inzwischen sind viele Handwerksberufe hoch technisiert und brauchen noch mehr Fachwissen als noch vor einigen Jahren.



Entweder Du spezialisierst dich auf einen Fachbereich, machst einen Betriebswirt (HWK) oder Du wirst Ausbilder und kümmerst dich in Deinem Betrieb um den Nachwuchs. Auch im EDV- und Kommunikationsbereich gibt es die unterschiedlichsten Weiterbildungsangebote.

Weitere Informationen zu Weiterbildungskursen findest Du unter: Weiterbildung .

Der Meistertitel ist immer noch das Qualitätsmerkmal im Handwerk. Einen Meistertitel muss man sich verdienen und die Prüfung hat’s in sich: BWL, Projektmanagement, Mitarbeiterführung, fachspezifische Inhalte und viele andere Themen werden abgefragt. Die Bildungsakademie der Handwerkskammer Konstanz bieten zur Vorbereitung auf die Prüfung spezielle Kurse an.

Als Meister darfst Du dann Lehrlinge ausbilden, einen Betrieb führen oder dich selbständig machen. In der Handwerksordnung sind alle Berufe aufgelistet die von der Meisterpflicht entbunden sind. Deinem eigenen Betrieb steht formell dann nichts mehr im Wege. Unsere Unternehmensberater helfen Dir dabei.

Handwerk und Studium schließen sich keineswegs aus. Wer erst eine Ausbildung im Handwerk macht und praktisch arbeitet, dem fällt es oft leichter, die Theorie an Uni und Fachhochschule zu verstehen und umzusetzen. Um nach der Ausbildung zu studieren, brauchst du nicht zwingend Abi. Gesellenbrief und einige Jahre Berufserfahrung werden mit der Fachgebundenen Hochschulreife gleichgesetzt, mit der Du dich für bestimmte fachgebundene Studiengänge anmelden kannst. Der Meistertitel zählt sogar als allgemeine Hochschulzugangsberechtigung, also wie das Abitur.