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Noch einen Zahn zulegen

Studieren mit einer Ausbildung im Handwerk

Handwerk und Studium schließen sich keineswegs aus. Um nach der Ausbildung zu studieren, ist nicht zwingend das Abitur notwendig. Gesellenbrief und einige Jahre Berufserfahrung werden mit der Fachgebundenen Hochschulreife gleichgesetzt, mit der bestimmte fachgebundene Studiengänge zugänglich sind. Der Meistertitel zählt sogar als allgemeine Hochschulzugangsberechtigung, also wie das Abitur.

Unterschiedliche Voraussetzungen je Bundesland

Die Hochschulzugangsvoraussetzungen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. In Bayern zum Beispiel ist ein Beratungsgespräch an der gewünschten Hochschule notwendig, um dort studieren zu dürfen. Ausgenommen davon sind allerdings Studiengänge die über die Stiftung für Hochschulzulassung (früher die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen, kurz ZVS) vergeben werden. Ein Beratungsgespräch ist unabhängig von Bundesland und Hochschule immer sinnvoll.

In Baden-Württemberg darf auch ohne Meister, dafür mit mindestens zweijähriger Berufsausbildung ein fachgebundenes Studium aufgenommen werden, wenn eine Eignungsprüfung bestanden wird. Um für die Eignungsprüfung zugelassen zu werden, sind in der Regel mindestens drei Jahre fachlich entsprechende Berufserfahrung notwendig. Auch hier findet zusätzlich ein Beratungsgespräch an der Hochschule statt.



Umfangreiche Informationen:

  • Hochschulkompass.de , eine Seite der Hochschulrektorenkonferenz, fasst viele Informationen rund um das Studium mit und ohne Abitur zusammen und führt die meisten Studiengänge jeglicher Studienrichtung auf