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Ausbildung: Infos für Studienaussteiger/innenWarum sich ein Neustart im Handwerk lohnt

Das Studium abzubrechen und sich neu zu orientieren, kann viele Gründe haben: Vielleicht war Ihnen das Studium zu theoretisch und lebensfern? Oder Sie hatten wenig Spielraum, um flexibel, kreativ und innovativ zu sein? Fehlte Ihnen womöglich der Kontakt zu Menschen oder möchten Sie mit Ihren Händen einfach mehr tun als nur Texte in den Computer zu tippen? Dann sind Sie im Handwerk genau richtig! Machen Sie aus einer Studienkrise eine Karrierechance – wir beraten und unterstützen Sie dabei.

Vorteile der dualen Ausbildung

Anders als mit manchem Hochschulabschluss sind die Zukunftsaussichten im Handwerk hervorragend. Seit Jahren herrscht hier Fachkräftemangel, viele Betriebe suchen händeringend Auszubildende. Außerdem werden in den nächsten Jahren viele Betriebsinhaber/innen eine Unternehmensnachfolge brauchen. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich darüber hinaus gezeigt: Ein Job im Handwerk ist oft krisenfest. Denken Sie nur an das Lebensmittelhandwerk (wie Bäcker oder Metzger), das auch in Zeiten des Lockdowns durchgehend öffnen durfte oder die vollen Auftragsbücher im Bau- und Ausbauhandwerk.

Durch die duale Ausbildung im Betrieb und der Berufsschule erwerben Sie berufs- und praxisrelevantes Wissen, das Sie direkt umsetzen können. Ein weiterer Pluspunkt ist die Ausbildungsvergütung, die Sie von Beginn an erhalten.

Ausbildungszeit verkürzen

Als Studienaussteiger/in haben Sie die Möglichkeit, die Ausbildungszeit zu verkürzen. Die unterschiedlichen Verkürzungsgründe und Verkürzungsdauern haben wir hier zusammengefasst:

Verkürzungsgrund
Verkürzungsdauer
Erfolgreicher Abschluss der ein- oder zweijährigen Berufsfachschulebis zu 12 Monate
Realschulabschluss bzw. Fachhochschulreifebis zu 6 Monate
Fachhochschulreife bzw. Allgemeine Hochschulreifebis zu 12 Monate
Abgeschlossene Berufsausbildung bzw. Wechsel der Berufsausbildung nach der Grundausbildung in eine ähnliche Berufsausbildungbis zu 12 Monate
Lebensalter von über 21 Jahrenbis zu 12 Monate
Gute Leistungen in der AusbildungAbschluss- bzw. Gesellenprüfung lässt sich um ein halbes Jahr vorziehen.


Es können mehrere Kürzungsmöglichkeiten nebeneinander berücksichtigt werden. In der Regel müssen folgende Mindestzeiten berücksichtigt werden:

  • 24 Monate bei einer Regelausbildungszeit von dreieinhalb Jahren.
  • 18 Monate bei einer Regelausbildungszeit von drei Jahren.
  • 12 Monate bei einer Regelausbildungszeit von zwei Jahren.

Auslandserfahrung sammeln

Nicht nur während des Studiums gibt es Möglichkeiten, zum Lernen ins Ausland zu gehen. Auch während einer Berufsausbildung können Sie über den Tellerrand blicken. Die Möglichkeiten und Programme finden Sie auf dieser Seite:

Ausbildung im Ausland

Karriere im Handwerk machen

Nach Abschluss der Ausbildung reicht die Angebotspalette in der beruflichen Fort- und Weiterbildung von Stipendien für herausragende Leistungen bis hin zu vielfältigen Angeboten der Aufstiegsfortbildung.

Übernehmen Sie in enger Verzahnung von praktischem Wissen mit fundierten theoretischen Kenntnissen zunehmend mehr Verantwortung im Unternehmen – möglicherweise in Ihrer eigenen Firma.

Videos: Wege ins Handwerk

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Noch Fragen offen?

Kein Problem! Maria Grundler, Leiterin des Fachbereichs Nachwuchswerbung, berät Sie gerne: am Telefon, per Mail oder auch in einer Video-Konferenz.

Portrait von Maria Grundler HWK Konstanz / Inka Reiter

Maria Grundler

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