
Vier Wochen in einem Betrieb im Ausland arbeiten, neue Arbeitsweisen kennenlernen und dabei internationale Erfahrungen sammeln: Das ermöglicht Go for Europe auch im Frühjahr 2027 wieder Auszubildenden aus dem Handwerk. Zur Auswahl stehen Praktika in Österreich, Irland, Spanien, Finnland und Italien.
Die Auslandsaufenthalte starten zwischen Februar und April 2027. In Wien findet das Praktikum vom 14. Februar bis 13. März statt, in Carlow/Irland vom 21. Februar bis 20. März und in Valencia/Spanien vom 21. März bis 17. April. In Tralee/Irland geht es vom 28. März bis 24. April ins Ausland, in Turku/Finnland vom 25. April bis 22. Mai und in Brescia/Italien vom 24. April bis 22. Mai.
Unterkunft wird gestellt
Je nach Zielort wohnen die Teilnehmenden in Gastfamilien oder WGs. Neben dem Praktikum gehören teilweise Sprach- und Kulturkurse zum Programm. Für Valencia sind Spanisch-Grundkenntnisse hilfreich, da Englisch vor Ort wenig verbreitet ist. Auch für das Praktikum in Brescia sind Grundkenntnisse einer romanischen Sprache von Vorteil.
In Turku müssen die Auszubildenden mindestens am Ende des zweiten beziehungsweise am Anfang des dritten Lehrjahrs stehen.
Eigenbeteiligung fällt gering aus
Die Aufenthalte werden über ein Erasmus+-Stipendium sowie Mittel des Europäischen Sozialfonds gefördert. Dadurch bleibt die Eigenbeteiligung gering und liegt je nach Zielort bei maximal 100 bis 300 Euro. Die Organisation des Auslandsaufenthalts übernimmt das Projektteam von Go for Europe. Der Ausbildungsbetrieb stellt den Azubi für die Dauer des Praktikums bezahlt frei und stellt die erforderlichen Unterlagen für den Auslandseinsatz bereit.
Für die Gruppen nach Wien und Carlow gilt der 15. November 2026 als Bewerbungsschluss. Für alle weiteren Gruppen können Bewerbungen bis zum 10. Januar 2027 eingereicht werden.
Jetzt online fürs Auslandspraktikum bewerben
Go for Europe ist eine Initiative von Handwerk International Baden-Württemberg, dem Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag, BBQ und Südwestmetall macht Bildung. Unterstützt wird das Projekt vom Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.