Mehrere Studenten umringen einen Fachwerkknoten in einer Zimmerei-Werkstatt.


Kooperation im Bodenseeraum

Walz 4.0: Handwerk trifft Hochschule

Die Handwerkskammer Konstanz ist Teil eines besonderen Projekts, das traditionelles und innovatives Handwerkswissen mit moderner Hochschullehre verbindet. Das Interreg-Projekt Walz 4.0, das von der HTWG Hochschule Konstanz koordiniert wird, möchte die Kommunikation zwischen Planung und Ausführung, Akademikern und Handwerkern, Planungsbüros und Baustellen verbessern.

Walz 4.0 ist mehr als ein Bildungsprojekt – es ist ein Modell für die Bauwirtschaft der Zukunft. Durch die enge Zusammenarbeit von Handwerk, Hochschulen und Industrie entsteht eine neue Baukultur, die klimafreundlich, praxisnah und innovativ ist. Die Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle gewährleistet, dass die Initiative auch langfristig Wirkung zeigt und die Baupraxis positiv beeinflusst.

Akademische Partnerinnen sind die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die OTH Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, die OST – Ostschweizer Fachhochschule, die FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences und die Universität Liechtenstein. Sie tragen zur Entwicklung experimenteller und intersektoraler Curricula bei, die Lehre und Lernen erlebbar und praktisch gestalten, sowie die Verzahnung von Hochschule und Handwerksausbildung vorantreiben. Gemeinsam mit den Handwerksorganisationen werden Pilotprojekte initiiert, die nachhaltiges Bauen mit digitaler Innovation verknüpfen.

Das Projekt wird im Rahmen des Interreg VI-Programms Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein gefördert und läuft von April 2025 bis März 2028. Mit einer Gesamtfinanzierung von rund 5 Millionen Euro, darunter Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein, legt Walz 4.0 den Grundstein für eine nachhaltige Transformation der Bauwirtschaft in der Region.

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