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Design Thinking im Handwerk (DTM)
Handwerk neu denken
Das Handwerk bedeutet anpacken und klug mit Herausforderungen umgehen. Im Ausbildungsalltag sind Ausbilderinnen und Ausbilder daher gefragt, junge Menschen nicht nur fachlich, sondern auch im Denken, Problemlösen und Kommunizieren zu stärken. Dabei hilft die Design-Thinking-Methode. Sie verbindet strukturiertes Vorgehen mit Kreativität und unterstützt dabei, komplexe Probleme aus der Praxis systematisch und gewerkeübergreifend zu lösen.
Für ein gemeinsames Pilotprojekt wurden den Handwerkskammern Aachen und Konstanz sowie der Beruflichen Bildungsstätte Tuttlingen 1,3 Millionen Bundesmittel bewilligt. Innerhalb von drei Jahren wird nun erprobt und geprüft, wie sich die Design-Thinking-Methode in die überbetriebliche Ausbildung integrieren lässt.
Projektpartner sind die Handwerkskammer Konstanz, die Berufliche Bildungsstätte in Tuttlingen sowie die Handwerkskammer Aachen. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet durch das Institut für KMU und Handwerk an der Allensbach Hochschule Konstanz. Die Gesamtlaufzeit des Förderprojekts beträgt drei Jahre.
» Im Grunde müssen wir Ausbildung komplett anders denken: Azubis sollen gewerkübergreifend lösungsorientiertes Denken und Kreativitätstechniken lernen, die sie im Umgang mit Kunden und Kollegen direkt anwenden und in ihren Aufträgen konsequent umsetzen können. «
Klemens Strohm, Schreinermeister und Geschäftsführer von Strohm Einrichtungen
Das Projekt „Design Thinking als Methode in der überbetrieblichen Ausbildung im Handwerk (DTM-Handwerk)“ wird gefördert im Rahmen der „Initiative für eine exzellente überbetriebliche Ausbildung (INex-ÜBA)“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). INex-ÜBA wird durchgeführt vom Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BIBB).

