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Karriere mit einer Ausbildung im Handwerk

Unabhängig vom Schulabschluss bietet das Handwerk die verschiedensten Karrieremöglichkeiten. Inzwischen sind viele Handwerksberufe hoch technisiert und brauchen noch mehr Fachwissen als noch vor einigen Jahren. Deshalb schließen sich auch Abitur und Handwerk keineswegs aus.



 Flyer: Ausbildung und Karriere im Handwerk

Mit Deiner Ausbildung setzt Du den Grundstein. Im Betrieb, der Berufsschule und der überbetrieblichen Ausbildung (ÜBA) lernst du alles Praktische und Theoretische, das Du in Deinem Berufsalltag brauchst. Mit der Abschluss- oder Gesellenprüfung geht es richtig los: sowohl Gehalt als auch Verantwortung steigen.

Unter gewissen Voraussetzungen haben außerdem Sie die Möglichkeit, eine Ausbildung in verkürzter Form zu absolvieren.

Verkürzungsgrund
Verkürzungsdauer
Erfolgreicher Abschluss der ein- oder zweijährigen BerufsfachschuleVerkürzung um bis zu zwölf Monate möglich
Realschulabschluss bzw. FachschulreifeVerkürzung um bis zu sechs Monate möglich
Fachhochschulreife bzw. Allgemeine HochschulreifeVerkürzung um bis zu zwölf Monate möglich
Abgeschlossene Berufsausbildung bzw. Wechsel der Berufsausbildung nach der Grundausbildung in eine ähnliche BerufsausbildungVerkürzung um bis zu zwölf Monate möglich
Lebensalter von über 21 JahrenVerkürzung um bis zu zwölf Monate möglich
Gute Leistungen in der AusbildungMöglichkeit, die Abschluss- bzw. Gesellenprüfung um ein halbes Jahr vorzuziehen

Über den eigenen Tellerrand schauen und im Ausland Erfahrungen zu sammeln, ist im Studium für viele völlig normal. Doch auch in einer Ausbildung im Handwerk ist ein Auslandspraktikum möglich.

XChange

Mit xchange, einem Austauschprogramm der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) und der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer, verbringen Sie mehrere Wochen Ihrer betrieblichen Ausbildung in der Schweiz, Österreich, Liechtenstein, Italien oder im Elsass.

Mehr Informationen und die Anmeldeunterlagen unter: www.xchange-info.net .

Go.for.europe

Noch weiter weg, zum Beispiel nach England oder Spanien, kommen Sie mit dem Programm Go.for.europe. Wohin die Reise auch führt - neue Erfahrungen machen Sie immer. Das Gemeinschaftsprojekt des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT), des Industrie- und Handelskammertags und der Südwestmetall richtet sich vor allem an Lehrlinge aus kleinen und mittelständischen Unternehmen aller dualen Ausbildungsberufe und sogar für Gruppen.

Mehr Informationen unter: www.goforeurope.de .

Viele Kurse bieten die unterschiedlichsten Möglichkeiten sich fachlich zu spezialisieren oder weiterzubilden, sei es als Ausbilder, im EDV- und Kommunikationsbereich oder als Betriebswirt (HWK).

Weitere Informationen zur Weiterbildung im Handwerk findest Du unter: Weiterbildung .

Der Meistertitel ist das Qualitätsmerkmal im Handwerk und harte Arbeit, das ist im Handwerk nicht anders als im Sport. Die Prüfung hat’s in sich: BWL, Projektmanagement, Mitarbeiterführung, fachspezifische Inhalte und viele andere Themen werden abgefragt. Die Bildungsakademie der Handwerkskammer Konstanz bieten zur Vorbereitung auf die Prüfung spezielle Kurse an.

Als Meister darfst Du dann Lehrlinge ausbilden und einen Betrieb führen. Und: Der Meistertitel „Made in Germany“ ist auch im Ausland ein echtes Gütesiegel. Seit 2004 besteht nicht mehr für alle Berufe die sogenannte Meisterpflicht zur Führung eines Betriebes. In der Handwerksordnung sind alle Berufe aufgelistet, die hiervon entbunden sind.

Handwerk und Studium schließen sich keineswegs aus. Wer erst eine Ausbildung im Handwerk macht und praktisch arbeitet, dem fällt es oft leichter, die Theorie an Uni und Fachhochschule zu verstehen und umzusetzen. Um nach der Ausbildung zu studieren, brauchst du nicht zwingend Abi. Gesellenbrief und einige Jahre Berufserfahrung werden mit der Fachgebundenen Hochschulreife gleichgesetzt, mit der Du dich für bestimmte fachgebundene Studiengänge anmelden kannst. Der Meistertitel zählt sogar als allgemeine Hochschulzugangsberechtigung, also wie das Abitur.

Du willst lieber Dein eigener Chef sein? Auch gut. Nach Ausbildung, Weiterbildungskursen und/oder dem Meistertitel steht Deinem eigenen Betrieb formell nichts mehr im Wege. Die Unternehmensberater der Handwerkskammer Konstanz helfen Dir dann dabei, Dein Unternehmen aufzubauen.