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Mit Zuversicht ins neue Jahr

Konjunktur beschert Betrieben im Bezirk der Handwerkskammer Konstanz einen tollen Jahresabschluss

Stimmungshoch und kein Ende in Sicht: Die Zufriedenheit des Handwerks der Region mit der wirtschaftlichen Situation hat zum Jahresende den höchsten Stand seit fünf Jahren erreicht. Im vierten Quartal 2017 gaben in der aktuellen Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Konstanz 82 Prozent der befragten Betriebe ihrer Geschäftslage die Note gut und liegen damit deutlich über dem Landesdurchschnitt von 73,9 Prozent.

„Unsere Konjunkturdaten sind so gut wie nie. 2017 war ein echtes Rekordjahr“, freut sich Kammerpräsident Gotthard Reiner über den anhaltenden Erfolg.

Weiteres Umsatzwachstum erwartet

So ist es keine Überraschung, dass die Betriebe im Bezirk der Handwerkskammer Konstanz wesentlich zuversichtlicher als im Vorjahr aufs nächste Quartal schauen. Mehr als drei von vier Befragten rechnen derzeit mit einem positiven Geschäftsverlauf. Ende 2016 waren es 69,2 Prozent.

Angesichts der guten Konjunkturprognosen geht aktuell kaum ein Betrieb von einer schlechten Geschäftsentwicklung aus. Lediglich 0,7 Prozent vergaben hier die Note mangelhaft. Vor Jahresfrist waren es noch 4,7 Prozent. Die Prognose von Präsident Reiner unterstreicht diese Zuversicht: „2018 gehen wir von einem Umsatzwachstum von etwa drei Prozent aus.“

Die gute Auftragslage hält an, auch wenn sie zum Jahresende eine kleine Delle verkraften musste. 27,6 Prozent der Befragten freuten sich über volle Auftragsbücher, im vierten Quartal 2016 waren es noch 39,2 Prozent gewesen.

Dafür war die Betriebsauslastung besser als im Vorjahreszeitraum. Der Anteil der Unternehmen mit einer 81- bis 100-prozentigen Auslastung erhöhte sich von 46,6 auf 54,2 Prozent. Erfreulich: Nur 2,8 Prozent der Betriebe verfügten noch über Freiräume (2016 waren es noch 7,3 Prozent).

Die gute Konjunktur spiegelt sich aktuell allerdings nicht in der Personalpolitik wider. Anders als in den vorigen Quartalen nahm die Beschäftigung zum Jahresende nicht zu. Ganz im Gegenteil: Der Personalstock in den Betrieben verkleinerte sich im Durchschnitt um einen Saldo von minus 7,3 Prozentpunkten. Und auch im ersten Quartal 2018 wollen mehr Betriebe verkleinern als aufstocken.

Reiner setzt auf Ausbildungsqualität

Ein Punkt dafür ist sicherlich der fortdauernde Fachkräftemangel. Kammerpräsident Reiner will daher verstärkt auf Qualität in der Ausbildung setzen. Vorbild seien die mit dem neuen „Voraus“-Zertifikat der Handwerkskammer prämierten Ausbildungsbetriebe: „Diese Betriebe gehen das wichtige Zukunftsthema Fachkräftesicherung aktiv an und warten nicht, bis der Markt leergefegt ist.“

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Petra Schlitt-Kuhnt

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