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Zuschüsse von Bund und LandFörderungen für Ausbildungsbetriebe

Unternehmen, die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind und ihr Ausbildungsengagement aufrechterhalten oder erhöhen, können im Rahmen zweier Förderporgramme finanzielle Zuschüsse beantragen.

Landesprogramm: Ausbildungsbereitschaft stärken

Die Landesförderung können Betriebe aus Baden-Württemberg mit bis zu 9 Mitarbeiter/innen beantragen, die in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf ausbilden. Das Ausbildungsverhältnis muss zwischen dem 1. August 2021 und dem 10. Oktober 2022 begonnen worden sein und auch nach vier Monaten Ausbildungszeit noch bestehen. Sie erhalten eine Zuwendung in Höhe von 3.500 Euro pro Ausbildungsvertrag.

Keinen Anspruch auf die Förderung haben Unternehmen, die in gravierenden Schwierigkeiten (z.B. Insolvenzverfahren) stecken, einen Zuschuss nach einem anderen Förderprogramm erhalten oder die Voraussetzungen für De-minimis-Beihilfen nicht erfüllen. Ebenfalls nicht gefördert werden Ausbildungsverhältnisse mit Verwandten ersten Grades oder Eheleuten, schulische Ausbildungen und Ausbildungsvorverträge.

Für ausführliche Informationen siehe Merkblatt.



Wie wird der Antrag gestellt?

Neben einer Kopie des  Ausbildungsvertrags ist ein ausgefüllter und unterzeichneter Antrag per Post zu senden an:

L-Bank
Bereich Finanzhilfen
Schlossplatz 10
76113 Karlsruhe

Die L-Bank entscheidet über die Bewilligung des Antrags. Empfohlen wird, den Antrag möglichst frühzeitig nach Ablauf der vier Monate zu stellen. Er muss spätestens am 15. Februar 2023 an die oben genannte Adresse eingegangen sein. 

Fragen zum Förderprogramm beantwortet das baden-württembergische Wirtschaftsministerium per E-Mail: esf-wirtschaft@wm.bwl.de.

Bundesprogramm: Ausbildungsplätze sichern

Derzeit können im Rahmen des Bundesprogramms nur noch Anträge auf Ausbildungsprämien (plus) gestellt werden, sofern die Ausbildungsverhältnisse spätestens am 15. Februar 2022 begonnen haben.

Ausbildungsprämien

Wer bekommt welche Prämie?

Betriebe, die in hohem Maße unter den Corona-Einschränkungen leiden, aber dennoch dieselbe Ausbildungsleistung wie in den letzten drei Jahren erbringen, können im Ausbildungsjahr 2020/2021 die Ausbildungsprämie beantragen.

Wer zusätzlich Ausbildungsplätze schafft, bekommt eine einmalige Prämie (= Ausbildungsprämie plus).

Für die Höhe der Förderung ist der Beginn der Ausbildung ausschlaggebend:

Ausbildungsbeginn
24.06.2020 bis 31.05.2021

Ausbildungsbeginn
01.06.2021 bis 15.02.2022

Antragsberechtigt

KMU mit bis zu 249 Mitarbeitern

Betriebe mit bis zu 499 Mitarbeiten

Pandemie-Betroffenheit

Bezug von Kurzarbeitergeld seit Januar 2020 oder

seit April 2020 im Vergleich zum jeweiligen Monat in 2019:

  • 2 Monate 50 % Umsatzrückgang oder
  • 5 Monate 30 % Umsatzrückgang

Bezug von Kurzarbeitergeld seit Januar 2020 oder

seit April 2020 im Vergleich zum jeweiligen Monat in 2019 1 Monat 30 % Umsatzrückgang

Berechnung des Ausbildungsniveaus

Durchschnitt der Ausbildungsverträge der drei vorhergehenden Jahre im Vergleich zur Anzahl an neuen Ausbildungsverträgen.

Durchschnitt der Ausbildungsverträge der Jahre 2018/19, 2019/20 und 2020/21 im Vergleich zur Zahl der Neuverträge im Jahr 2021/22.

oder
Summe der Neuverträge der Jahre 2018/19, 2019/20 und 2020/21 im Vergleich zur Summe der Verträge in
den Jahren 2019/20, 2020/21 und 2021/22.

Höhe der Förderung

Ausbildungsprämie: 2.000 Euro

Ausbildungsprämie plus: 3.000 Euro

Ausbildungsprämie: 4.000 Euro

Ausbildungsprämie plus: 6.000 Euro

Wenn der Betrieb bereits eine Übernahmeprämie erhalten hat, ist eine zusätzliche Förderung mit einer der Ausbildungsprämien nicht möglich. 

Wie wird der Antrag gestellt?

Der Antrag auf eine Ausbildungsprämie oder eine Ausbildungsprämie plus wird bei der zuständigen Agentur für Arbeit gestellt. Stellen Sie den Antrag spätestens 3 Monate, nachdem die Probezeit des begründeten Ausbildungsverhältnisses erfolgreich abgeschlossen wurde.

Die Antragsunterlagen stehen Ihnen auf der Webseite Ausbildungsprämie und Ausbildungsprämie Plus zur Verfügung.

Ausbildungsbeginn 24.06.2020 bis 31.05.2021

Ausbildungsbeginn 01.06.2021 bis 15.02.2022

1. Bescheinigung der Handwerkskammer einholen:

 Formular der Arbeitsagentur ausfüllen und per E-Mail senden an: kathrin.loeble@hwk-konstanz.de. Frau Löble wird Ihnen die mit Unterschrift und Stempel versehene Bescheinigung dann wieder zurücksenden.

1. Bescheinigung der Handwerkskammer einholen:

Formular der Arbeitsagentur ausfüllen und per E-Mail senden an: kathrin.loeble@hwk-konstanz.de. Frau Löble wird Ihnen die mit Unterschrift und Stempel versehene Bescheinigung dann wieder zurücksenden.

2. Antrag auf Ausbildungsprämie / Ausbildungsprämie plus ausfüllen,

 Formular der Arbeitsagentur

2. Antrag auf Ausbildungsprämie / Ausbildungsprämie plus ausfüllen,

Formular der Arbeitsagentur

3. Antrag mit Bescheinigung an die zuständige Agentur für Arbeit senden – oder den Online-Upload nutzen.

Bitte beachten Sie auch die Erklärung des Ausbildungsbetriebs über Probezeiten.

Bitte beachten Sie auch die Erklärung des Ausbildungsbetriebs über Probezeiten.

Übernahmeprämie

Die Prämie können Unternehmen beantragen, die Auszubildende aus einem Betrieb weiter ausbilden, der aufgrund der Corona-Krise die Ausbildung selbst nicht mehr fortsetzen kann. Die Übernahmeprämie ist ein einmaliger Zuschuss in Höhe von 6.000 Euro, der nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit für Ausbildungen ausgezahlt wird, die zwischen 1. August 2020 und 31. Dezember 2021 fortgesetzt werden. Die Betriebsgröße beider Unternehmen spielt dabei keine Rolle.

Stammt die oder der Auszubildende aus einem insolventen Betrieb, muss das Insolvenzverfahren bis zum 30. Dezember 2021 eröffnet worden sein.

Der Antrag muss spätestens 3 Monate nach erfolgreichem Abschluss der Probezeit des neu begründeten Ausbildungsverhältnisses gestellt werden.

Wenn der Betrieb bereits eine Ausbildungsprämie erhalten hat, ist eine zusätzliche Förderung mit der Übernahmeprämie nicht möglich. 

Wie wird der Antrag gestellt?

Der Antrag auf eine Übernahmeprämie für Insolvenzlehrlinge wird bei der zuständigen Agentur für Arbeit gestellt.

Die Antragsunterlagen stehen Ihnen auf der Webseite Übernahmeprämie zur Verfügung.

1. Gegebenenfalls Bescheinigung vom Insolvenzverwalter des insolventen Betriebs einholen,
 Formular der Arbeitsagentur

2. Bescheinigung der Handwerkskammer einholen:
 Formular der Arbeitsagentur ausfüllen und per E-Mail senden an: kathrin.loeble@hwk-konstanz.de. Frau Löble wird Ihnen die mit Unterschrift und Stempel versehene Bescheinigung dann wieder zurücksenden.

3. Antrag auf Übernahmeprämie ausfüllen,
 Formular der Arbeitsagentur

4. Anlage „Erklärung des vorherigen Ausbildungsbetriebs“ ausfüllen,
Formular der Arbeitsagentur

5. Antrag mit Anlage und Bescheinigungen an die zuständige Agentur für Arbeit senden – oder den Online-Uploadnutzen.

Bitte beachten Sie auch die Erklärung des Ausbildungsbetriebs über Probezeiten.

Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung

Die Bundesförderung über die Knappschaft-Bahn-See ist zum 31. März 2022 ausgelaufen. Allerdings gibt es für die Verbundausbildung auch eine Landesförderung, die unsere Webseite „Ausbildung im Verbund“ näher beschreibt.

Portrait von Katrin Löble Handwerkskammer Konstanz

Kathrin Löble

Ausbildung und Prüfung
Team Lehrlingsrolle und Gesellenprüfung
Webersteig 3
78462 Konstanz
Tel. 07531 205-354
Fax 07531 205-6354
kathrin.loeble--at--hwk-konstanz.de